Klima Biennale Wien 2026 – temporäre Skulptur auf Badeschiff
Für die Klima Biennale Wien und den einwöchigen Präsentationsort am Badeschiff entwickelten rund achtzig Kunststudierende der Akademie der bildenden Künste Wien und der Universität für angewandte Kunst künstlerische Arbeiten, die sich mit der Klimakrise auseinandersetzten.
Das Kunstprojekt von Sebastian Haaf, Carl Theodor Seegers, ein Schornstein aus gestapelten Stahlfässern, stand auf dem oberen Deck des Badeschiffs.
Symbolisch für Industrieemissionen und die Auswirkungen auf Umwelt und Menschen trat zusätzlich in regelmäßigen Abständen Rauch aus der Schlotöffnung und verstärkte diese Wirkung.

Für die Umweltskulptur wurden 5 Fässer (Deckelfässer aus Stahl, je 210 l, außen lackiert, innen roh) übereinander befestigt und formten sich so zu einem Schornstein.
Es gab keine zusätzliche Abspannung, die Verbindungen zwischen den Fässern mußten daher sämtliche auftretenden Kräfte – insbesondere Biegemomente infolge Windeinwirkung – übertragen können.
Das unterste Fass wurde ausreichend ballastiert (mit Wasser) und sicherte dadurch die gesamte Struktur hinreichend gegen Umkippen.
Die Klima Biennale Wien wird seit 2024 alle zwei Jahre vom KunstHausWien veranstaltet, um Antworten auf die Klimakrise zu finden. Mit Ausstellungen im öffentlichen Raum und im Rahmen eines Festivalprogramms werden aktuelle Positionen aus den Bereichen zeitgenössischer Kunst, Design, Architektur und Wissenschaft gesammelt, um richtungsweisend auf ein ökologisches Gleichgewicht in Einklang mit Wirtschaft und Wohlstand zu wirken.
Alle weiteren Informationen zur Klima Biennale 2026 (09.04. – 10.05.26) finden Sie hier:
Fotos: werkraum ingenieure
Plangrafik: Sebastian Haaf, Carl Theodor Seegers






