MKKD – Museum für konkrete Kunst und Design in Ingolstadt

Die denkmalgeschützte Gießereihalle, eine Konstruktion aus dem späten 19. Jahrhundert und Zeugnis der Ingolstädter Industriegeschichte, wird zum zukünftigen Museum für konkrete Kunst und Design umgebaut und erweitert. Der Entwurf von querkraft architekten sieht vor, dass die 2000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche samt den notwendigen Technikräumen, unterhalb der bestehenden historischen Halle entstehen sollte.

Dafür wird die bestehende Halle (ca. 90 m x 23 m)  etwa 6,5 m tief unterkellert.Um dies zu ermöglichen, waren die vorhandenen Innenstützen aus Stahlguß, nicht nur lastfrei zu stellen, sondern vorübergehend auszubauen.

Dazu wurde eine temporäre Stahl-Fachwerkskonstruktion (im Foto in Hellgrau zu erkennen) eingebaut, gegen das historische Tragwerk vorgespannt und dieses damit von den Gussstützen abgehoben und auf die Außenwände umgelastet.Die somit lastfreien Stützen wurden ausgebaut und werden nach fachmännischer Sanierung später wieder Teil des neuen Bauwerks.

Nächste Schritte: Dem Aushub der neuen Ausstellungshalle vorauseilend, werden die Bestandsfundamente mittels Stahl-Trägerrosten auf Mikropfähle umgelastet und die gesamte historische Halle somit vorübergehend auf „Stelzen“ gestellt. Anschließend folgen Vollaushub und Einbau des neuen Untergeschoss-Baukörpers in Stahlbeton.

Das neue Kunstmuseum soll 2020 fertiggestellt und eröffnet werden.

 

Zu unserem Projekt:

http://www.werkraum.com/projekte/museum-fuer-konkrete-kunst-ingolstadt/